"Der Stadion-Kult"
"Wie eine Bande von Volksvertretern die Demokratie verrät"
Im Zweiten Weltkrieg baute das US-Militär auf Südsee-Inseln Flugpisten und Kontrolltürme. Flugzeuge kamen, brachten Nahrung und Werkzeuge. Als die Amerikaner abzogen, bauten die Inselbewohner alles nach: Landebahnen aus gestampfter Erde, Kopfhörer aus Kokosnussschalen, Kontrolltürme aus Bambus. Sie setzten sich hinein und warteten.
Die Form war perfekt. Die Flugzeuge kamen trotzdem nicht.
Der Physiker Richard Feynman nannte das 1974 „Cargo Cult Science”: eine Praxis, die alle Rituale von Wissenschaft einhält – Gutachten, Zahlen, Fachbegriffe – aber bei der die Ehrlichkeit fehlt.
Die Bereitschaft, auch die unbequemen Daten zu zeigen.

Ich muss immer öfter an Feynman denken, wenn ich von Verwaltungsakten lese. Oldenburg ist eine Universitätsstadt mit 170.000 Einwohnern im Nordwesten Niedersachsens, keine Metropole, kein Industriestandort, eine Stadt, die von öffentlichen Dienstleistern lebt.
Diese Stadt baut gerade an zwei Projekten, die zusammen knapp 100 Millionen Euro kosten: die Sanierung einer einsturzgefährdeten Tiefgarage und den Neubau eines Fußballstadions. In einer Kommune, die bis 2029 ein kumuliertes Haushaltsdefizit von 384 Millionen Euro erwartet.
Was diese Projekte verbindet, ist nicht Pech. Es ist Methode.
Die Methode heißt: Gutachten bestellen, die das gewünschte Ergebnis liefern. Kosten verstecken. Bürger fernhalten. Und wenn jemand Fragen stellt, auf bereits geschaffene Fakten und den Sachzwang verweisen.
Was am Ende übrig bleibt
Vor rund fünfzig Jahren betonierte die Stadt eine Tiefgarage ins ehemalige Flussbett eines kleinen Flusses namens Haaren, direkt unter eine vierspurige Hauptstraße. Die Garage war ein Kind der sogenannten autogerechten Stadt: 1967 hatte Oldenburg als eine der ersten deutschen Städte ihre Innenstadt für Autos gesperrt, 13 Hektar Fußgängerzone. Ein mutiger Schritt. Aber die Autos mussten irgendwohin, also grub man in den weichen, wassergesättigten Boden des alten Flussbetts und schüttete Stahlbeton hinein. Stellen Sie sich vor, Sie schrauben ein schweres Regal auf ein Wasserbett. Es steht bestenfalls eine Weile, wenn es keiner berührt.
Jahrzehntelang betrieb ein privates Unternehmen, die Carbon Hannover GmbH, diese Tiefgarage. Die Praxis war offenkundig simpel: Parkgebühren kassieren, Instandhaltung auf ein Minimum reduzieren. Jeden Winter schleppten Autos Tausalz hinein. Salz frisst Stahl. Der Beton platzt, die Tragfähigkeit schwindet – ein schleichender Prozess, der Jahrzehnte dauert und den man nur bemerkt, wenn man regelmäßig hinschaut. Niemand schaute hin. 2019 mussten 425 von 500 Stellplätzen gesperrt werden, der Betreiber kündigte, die Stadt erbte einen Schaden, den sie jahrelang nicht bemerken wollte.
Im Oktober 2025 stellte ein Prüfstatiker fest:
Ohne sofortige Maßnahmen bricht die Zwischendecke durch, die Außenwände knicken ein, die Straße darüber sackt ab. Vier Spuren, mitten in der Innenstadt. Was folgte, verdient Respekt: 3.100 Stahlstützen, angeliefert in Tranchen von exakt 1.033 Stück, dazu seit Mai 2026 ein massives Stahlkorsett, um den Erddruck aufzufangen.
Die Rechnung: 44,5 Millionen Euro. Für ein Parkhaus, das seit sieben Jahren gesperrt ist. Die Sanierung dauert bis mindestens 2029.
Der Skandal ist nicht, dass Beton altert. Der Skandal ist, was danach kam: Ein Beschluss über 3,5 Millionen Euro für die Notmaßnahmen, gefasst im nicht-öffentlichen Teil einer Ausschusssitzung.
Die Bürger erfuhren davon aus der Zeitung. Als sie fragten, veröffentlichte die Verwaltung einen „Faktencheck” auf ihrer Homepage. Tonlage: alternativlos, naturgesetzlich, Sachzwang. Das klingt nach Transparenz.
Es ist die Attrappe von Transparenz. Echte Transparenz hätte bedeutet, den Beschluss vorher öffentlich zu diskutieren – nicht hinterher zu erklären, warum er geheim sein musste.
Was am Anfang schon nicht stimmt
Wenn die Tiefgarage zeigt, was eine Verwaltung am Ende einer Lebensdauer erbt, zeigt der geplante Stadionneubau, wie dieselbe Verwaltung die gleichen Methoden noch heute anwendet: neue Gutachten, neue Zahlen, die genauso wenig tragen. 50 Millionen Euro Steuergeld, kein Cent privates Kapital, für ein Fußballstadion an der Maastrichter Straße. Der Rat der Stadt beschloss das im April 2024 mit 31 zu 18 Stimmen.
Auf welchen Grundlagen dieser Beschluss fußt, lohnt sich genauer anzusehen. Denn was die Verwaltung den Ratsmitgliedern als Entscheidungsgrundlage vorlegte, hält einer kritischen Prüfung eher weniger stand.
Der Hauptmieter des neuen Stadions soll die VfB Oldenburg Fußball GmbH sein, ein Drittligist. Die testierte Bilanz dieses Vereins zum 30. Juni 2024 weist ein Eigenkapital von 11.993 Euro aus.
Elftausendneunhundertdreiundneunzig Euro.
Dafür kriegt man einen gebrauchten Kleinwagen. Der Jahresverlust lag bei 597.000 Euro, die angehäuften Verluste bei über 1,2 Millionen. Im Anhang der Bilanz steht, dass bei anhaltender Verschlechterung der Fortbestand des Unternehmens gefährdet sei. Fast die Hälfte der kurzfristigen Forderungen sind Forderungen gegen die eigenen Gesellschafter – ein klassisches Zeichen dafür, dass das operative Geschäft die Rechnungen nicht mehr deckt.
Diese GmbH soll 15.000 Euro Miete pro Spieltag zahlen.
Ein Heimspiel kostet mehr, als das gesamte Eigenkapital hergibt. Die Machbarkeitsstudie der Stadt weist diesen Verein trotzdem als solventen Langzeitmieter aus.
Die Wirtschaftlichkeitsberechnung plant mit 650 hochpreisigen VIP-Plätzen zu 175 Euro pro Spiel. Zum Vergleich: Lübeck, eine Stadt mit 216.000 Einwohnern, hat 250 solcher Plätze. Krefeld, 227.000 Einwohner, hat 420. Oldenburg, 170.000 Einwohner und ohne ein einziges Großunternehmen, das diese Plätze buchen würde, plant 650.
Der Wirtschaftsforscher Prof. Dr. Schwark hat in seinem Gutachten analysiert, warum das nicht funktionieren kann: Oldenburg hat keine breite privatwirtschaftliche Basis. Das einzige Unternehmen mit nationalem Sponsoring-Gewicht, CEWE, steckt sein Geld bereits in Basketball und Handball – Sportarten, die in Oldenburg tatsächlich erfolgreich sind.
Ein neues Fußballstadion erzeugt keine zusätzliche Kaufkraft. Es kannibalisiert die vorhandene und gefährdet die Sportstrukturen, die funktionieren. Aber im Gutachten der Stadt steht: 650 mal 175 gleich 1,6 Millionen Euro Einnahmen pro Saison. Die Rechnung sieht sauber aus. Die Werte dahinter haben mit der Realität nichts zu tun.
Die Catering-Studie von 2017 ging davon aus, dass jeder Besucher bei jedem Spiel zwei Bier, ein Wasser und zwei Bratwürste konsumiert. Die Halbzeit dauert fünfzehn Minuten. Tausende doppelte Bratwurstportionen in einer Viertelstunde – das ist kein Betriebskonzept, das ist Stopffütterung.
Und dann die Baukosten: offiziell 50.388.623 Euro, eine Zahl mit so vielen Nachkommastellen, dass sie Seriosität ausstrahlen soll. Was sie verschweigt:
- Bodensanierung: Das kontaminierte Grundstück kostet mindestens 6,8 Millionen Euro. Diese laufen über die allgemeine Stadtkasse und tauchen im Stadionbudget nicht auf.
- Grundstückswert: Das Grundstück selbst wurde administrativ auf 90 Euro pro Quadratmeter bewertet. Dem Schweinezüchterverband hat die Stadt für eine Nachbarfläche 900 Euro pro Quadratmeter gezahlt. Zehnmal so viel.
- Aktivierte Planungskosten: 1,45 Millionen Euro werden als immaterieller Vermögenswert verbucht.
- Infrastruktur: Die Verlegung einer Starkstromleitung taucht in den Kosten nicht einmal beziffert auf.
Der Bund der Steuerzahler rechnet mit realen Kosten zwischen 50 und 60 Millionen. Und wer die jüngere Oldenburger Bauhistorie kennt, weiß, dass selbst das optimistisch ist:
Das städtische Sport- und Gesundheitsbad am Flötenteich war mit 29 Millionen veranschlagt. Gebaut wurde es für 82 Millionen. Faktor 2,8.
Ein Holzstadion, wind- und solarbetrieben, nachhaltig, innovativ. So wurde das Projekt der Öffentlichkeit verkauft.
Die Realität: Das Konzept wurde gestrichen, weil es unbezahlbar war. Was stattdessen gebaut wird, ist ein konventionelles Stadion, das 70.000 Quadratmeter Boden versiegelt und drei innerstädtische Biotope zerstört. Der BUND nennt den Bebauungsplan „hochproblematisch”. Und die Behauptung, das Stadion werde „für alle Bürger” gebaut – American Football, Konzerte, Gottesdienste –, entpuppt sich nach Aktenlage als Etikettenschwindel. Die Baupläne zeigen keine Laufbahnen, keine Breitensportinfrastruktur. Die DFB-Rasenpflegevorschriften verbieten schwere Sportarten. Konzerte scheitern an Lärmschutzauflagen. Die Multifunktionalitäts-Versprechen entpuppen sich als reine Suggestionstaktik – aufgestellt nur, damit die Steuerzahler das Projekt schlucken.
Das Schallgutachten rechnet mit einem massiven Parkhaus als Lärmschutz zwischen Stadion und Anwohnern. Dieses Parkhaus existiert nicht. Es ist weder geplant noch finanziert. Gebaut werden soll ein offener Parkplatz. Ein Betonkörper schirmt Schall ab, ein Parkplatz nicht. Ein amtliches Gutachten, das ein fiktives Gebäude als Lärmschutz ansetzt – so rechnet man sich Immissionswerte schön. Dazu kommt das ungelöste Problem des „Torschreis”: 10.000 Menschen jubeln gleichzeitig, ein impulsartiger Schallpegel, den man kaum dämmen kann. Das Gutachten räumt selbst ein, dass das in der Nacht „schwer in den Griff zu bekommen” sei. Die Lösung der Stadt: Man plant nur für die 3. Liga, wo Spiele vor 22 Uhr enden. Steigt der VfB auf, müsste abends gespielt werden – und das Stadion wäre schallrechtlich illegal. Ein Gutachten, das den Erfolgsfall des eigenen Projekts nicht berücksichtigt, hat den Namen nicht verdient.
Das Verkehrsgutachten nimmt an, dass rund 5.000 Zuschauer kommen, größtenteils aus dem Stadtgebiet, größtenteils mit Fahrrad oder zu Fuß. Ich stelle mir vor, wie Auswärtsfans aus Duisburg an einem nassen Novembersamstag ihre Klappräder aus dem ICE heben. Keine Befragung an Spieltagen, keine Verkehrserhebung.
Und das Gutachten behauptet, die Straßenkreuzungen würden sich durch zukünftige Bebauung sogar entlasten. Mehr Gebäude, weniger Verkehr.
Wer das glaubt, glaubt auch an das im Gutachten eingezeichnete Einhorn-Parkhaus.
Landung verschoben: Brüssel greift ein
Die Kult-Illusion der Stadtplanung funktioniert auf lokaler Ebene hervorragend – solange niemand von außen genau hinsieht. Doch da das Stadion zu hundert Prozent mit Steuergeldern gebaut und einem professionellen Verein überlassen wird, der Spieler aus halb Europa einkauft, greift irgendwann eine Macht ein, die sich von fiktiven Lärmschutzbauten und heruntergerechneten Grundstückspreisen nicht blenden lässt: das EU-Beihilferecht in Brüssel.
Um ein langwieriges Notifizierungsverfahren bei der EU-Kommission zu umgehen, musste die jährliche Betriebsbeihilfe – also der städtische Zuschuss – zwingend unter der harten Grenze von 2,2 Millionen Euro bleiben. Die Verwaltung tat alles, um sich auf dem Papier unter diese Grenze zu rechnen: Kosten wurden künstlich in die städtische Weser-Ems Hallen GmbH verschoben (die ohnehin schon 5,6 Millionen Euro Zuschuss benötigt). Es wurden erhoffte Naming-Rights-Einnahmen von 165.000 Euro ins Budget geschrieben, ohne dass es einen einzigen bekannten Interessenten gab. Und das Baugrundstück wurde kurzerhand per Dekret auf ein Zehntel seines realen Marktwertes herunterbewertet.
Doch die erdrückende Last der finanzmathematischen Realität sprengte selbst diese kreative Buchführung. Der eigene, ungeschönte Businessplan prognostiziert bis 2029 einen städtischen Zuschussbedarf von mindestens 2,7 Millionen Euro – weit über der EU-Toleranzgrenze.
Die Konsequenz: Nach 19 Monaten unerklärlicher Verzögerung musste Oldenburg seine Vermeidungsstrategie aufgeben und doch den Gang nach Brüssel antreten, um das formelle Verfahren einzuleiten.
Hier zerschellt das Ritual an der Wirklichkeit:
Man kann sich ein Stadion vor dem Stadtrat schönrechnen. Aber Brüssel lässt voraussichtlich keine Flugzeuge landen, wo nur zusammengestampfte Erde ist.
Die Zeitung, die mitspielt
In einer funktionierenden Demokratie decken Lokalzeitungen solche Zustände auf. In Oldenburg gibt es nur eine relevante Lokalzeitung: die Nordwest-Zeitung. Und die Nordwest-Zeitung ist gleichzeitig offizieller, zahlender Medienpartner des VfB Oldenburg – desselben Vereins, der als alleiniger Mieter von dem 50-Millionen-Stadion profitiert, das mit dem Geld genau jener Bürger gebaut wird, die diese Zeitung informieren soll.
Wer diese Verflechtung für eine Nebensächlichkeit hält, sollte wissen: Der Deutsche Presserat, das Selbstkontrollorgan der deutschen Presse, hat das Vorgehen der Nordwest-Zeitung in diesem Zusammenhang bereits mehrfach sanktioniert und offizielle Missbilligungen ausgesprochen.
- Einmal wegen mangelnder journalistischer Sorgfaltspflicht.
- Einmal wegen der Veröffentlichung nicht-repräsentativer Meinungsumfragen, die ein verzerrtes Stimmungsbild zugunsten des Stadionbaus zeichneten.

Die einzige Zeitung, die 170.000 Bürger über die Verwendung ihrer Steuergelder informieren sollte, verdient gleichzeitig Geld mit dem Verein, der von dieser Verwendung profitiert – und wurde vom Presserat dafür gerügt, in diesem Zusammenhang nicht-repräsentative Umfragen publiziert zu haben.
Wenn die vierte Gewalt zum Geschäftspartner des Begünstigten wird, schwindet das Vertrauen in ihre Kontrollfunktion. Was in Oldenburg als Sportberichterstattung erscheint, hat mit unabhängigem Journalismus ungefähr so viel zu tun wie ein Kontrolltower aus Bambus mit Flugsicherung.
Demokratie oder Gaslighting?
Beim Stadionprojekt gingen über 1.000 Einwendungen zum Bebauungsplan ein – ein historischer Rekord in Oldenburg. Ein Bürgerbegehren, das die Kostenbeteiligung der Stadt begrenzen wollte, wurde vom Verwaltungsausschuss im Mai 2026 abgelehnt.
Die Begründung: Das Wörtchen „oder” in der Fragestellung lasse zu viel Interpretationsspielraum. Statt mit den Initiatoren eine rechtssichere Formulierung zu erarbeiten, blockierte man das Instrument. Im Februar 2024 stimmte die Stadionkoalition aus SPD, CDU und FDP sogar gegen eine unverbindliche Einwohnerbefragung.
Nicht einmal hören wollte man, was die Bürger denken. Ein Sprecher der Bürgerinitiative vermutet: „Es gibt vermutlich sogar mehr Gegner als Befürworter.” Solange niemand zählt, bleibt das eine Vermutung.
Und genau das ist der Zweck.
Was hier geschieht, hat ein traditionelles Muster: Gutachten mit fiktiven Bauwerken, Bilanzen die niemand liest, Grundstücke die um den Faktor zehn herunterbewertet werden, Beschlüsse hinter verschlossenen Türen, eine Lokalzeitung die am Tropf des Begünstigten hängt, und eine Verwaltung, die systematisch jeden Versuch unterbindet, die Bürger nach ihrer Meinung zu fragen.
Was Feynman sagen würde
Wissenschaftliche Integrität bedeutet, alle Informationen offenzulegen – auch die unbequemen.
- Die Oldenburger Verwaltung hat einen Mieter mit 12.000 Euro Eigenkapital als solvent ausgewiesen.
- Ein nicht existierendes Parkhaus in ein Lärmgutachten gezeichnet.
- Grundstücke um den Faktor zehn heruntergerechnet.
- Nachhaltigkeit versprochen und Biotope geschreddert.
- Multifunktionalität beworben, ohne plausible Konzepte.
- Die Bürger daran gehindert, gefragt zu werden.
- Und sich darauf verlassen, dass die einzige Lokalzeitung keine unangenehmen Fragen stellt – weil sie am selben Tisch sitzt.
Die Tiefgarage ist das Ergebnis von fünfzig Jahren Cargo-Cult-Infrastruktur: Die Form wurde gewahrt – Betreiberverträge, Zustandsberichte, Ausschüsse – und die Substanz verfallen lassen.
Das Stadion ist der Versuch, das Gleiche von vorne zu machen.
Die perfekte Landebahn aus gestampfter Erde. Und das feste Vertrauen, dass die Flugzeuge schon kommen werden.
Die Sponsoren. Die VIP-Gäste. 5.000 Radfahrer im November. Der solvente Mieter mit der nahezu unerschöpflichen Liquidität von zwölftausend Euro.
Die Prozesse dieser Verwaltung werden sicherlich noch viele Überraschungen zutage bringen, aber es werden keine Flugzeuge landen.
Quellen & Infos
Dieser Artikel basiert auf öffentlich zugänglichen Dokumenten, Gutachten und Presseberichten:
- Tausende Stützen stabilisieren einsturzgefährdete Tiefgarage (WELT)
- FAQ zur Sanierung der Tiefgarage am Stadtmuseum (Stadt Oldenburg)
- CCO-Tiefgarage: Stadt leitet umfassende Sanierung ein (Stadt Oldenburg)
- Gutachterliche Äußerung zum Stadionneubau von Prof. Dr. Jürgen Schwark (PDF)
- Zwischenbericht zum Schallgutachten (Stadion) (Stadt Oldenburg)
- Stellungnahme des BUND zum Bebauungsplan aus Umwelt- und Klimaschutzgründen (BUND Oldenburg)
- Stadionneubau: Bürgerbegehren scheitert an unklarer Fragestellung (Oldenburger Onlinezeitung)
- Fragwürdige Konzepte und Zahlen der Stadionplanung (Initiative KEIN StadionBau)
- Was gegen den Bau eines Fußballstadions in Oldenburg spricht (Initiative KEIN StadionBau)
- EU-Beihilfe und Notifizierungsverfahren für den Stadionneubau (Fraktion Die Grünen)
- Historischer Rekord: Mehr als 1.000 Einwendungen zum Stadionbau (Pressemitteilung)
- Richard Feynman: „Cargo Cult Science“ (Caltech Commencement Address, 1974)